2008/10/28

2008.10.28: Tag 05 - Route 66 in der Umgebung von Albuquerque/NM

Der 5. Reisetag ist den Umfahrungsstücken der R-66 gewidmet. Am Vormittag fahren wir auf der I-40 etwa 30 Meilen gegen Osten bis nach Moriarty zur Longhornranch, um dann wieder auf der R-66 zurück nach Albuquerque zu fahren. Zwischen Santa Rosa und Moriarty gibt es nämlich keine originale R-66 mehr, diese wurde durch die I-40 ersetzt. Somit haben wir alle noch vorhandenen Teilststücke der R-66 zwischen dem Anfang in Chicago und Albuquerque inklusive der Abzweigung (Loop) über Santa Fe befahren. Mittags sind wir wieder in Albuquerque und befahren noch kreuz und quer durch Down Town. Anschließend geht es auf die Suche nach der R-66 vor 1937, diese verläuft südlich aus der Stadt und macht einen grossen Bogen nach Westen, wo sie in Mesita wieder auf die neuere R-66 triff, die direkt aus der Stadt westwärts führt. Am Anfang verfahren wir uns total, machen dabei noch einen Abstecher zum Flughafen (natürlich wegen einer DC-3, die steht aber auf einer strengbewachten AFB, also nur durch den Zaun fotografierbar), dann finden wir aber doch noch die R-66 und kommen wiederum durch eine atemberaubende Landschaft. In Mesita angekommen, fahren wir auf der I-40 in Richtung Albuquerque zurück, wo wir hoch über der Stadt das Microtel zum Übernachten auswählen. Von der Suite im obersten Stock haben wir einen tollen Ausblick auf das nächtliche Albuquerque.



Auf geht es, den gelben Linien nach.


Falls man sich nicht mehr auskennt, hier ist die Lösung!


Oldies die noch nicht zum alten Eisen gehören!


Die wichtigsten Farben auf der R-66, ROT - GELB - BLAU - WEISS.


Wir nähern uns wieder Albuquerque.


Sogar die Westernlegende Billy The Kid ist hier im Knastwagen zu sehen!


Schade um die alten Karossen, jammerschade sie so dahinrosten zu sehen!


Das Aztec-Hotel in Albuquerque ist eines der ältesten Hotels der Stadt.



An der R-66 in der Stadt ist auch das Wahlkampfbüro von Barak Obama angesiedelt.



Sensationell auch der gelbe Karman Chia mit Steinschlagschutz, oder ist das ein Wundverband damit er nicht auseinander fällt.



Albuquerque Down Town - einen schöner Stadtkern!



Hier die leider unerreichbare DC-3 (C-47) der US-Airforce in Albuquerque.



Wunderschöne Landschaft im Indianer-Reservat an der R-66, betreten leider verboten!



Kurz vor Mesita fahren wir auf der Ur-R-66, zuerst auf Schotter und dann auf Uralt-Asphalt.


Hier zeigt sich der Wilde Westen, die Tafeln haben da ein kurzes Leben!


Hier weiss man nicht was gefährlicher ist, die scharfe Rechtskurfe oder das viele Blei in der Luft.



Nochmals eine atemberaubende Felsformation.


Sonnenuntergang im Rückspiegel, das Tagwerk ist vollbracht!


Grandioser Ausblick aus dem Hotelfenster, unter uns das nächtliche Albuquerque!
Good By, morgen geht es wieder WESTWÄRTS!!!!

2008.10.27: Tag 04 - von Tucumcari nach Albuquerque

Heute geht es zeitig los. Zuerst inspektieren wir noch die alte Eisenbahnstadt Tucumcari. Wir fahren kreuz und quer durch die Stadt, von einem Fotomotiv zum anderen, bis uns der Sheriff mit Blaulicht stoppt. Gottseidank war die Ursache der Anhaltung nur unser andauerndes Stehenbleiben bei den Fotoaufnahmen. Mit einer freundlichen Ermahnung dürfen wir wieder weiterfahren. Dann geht es wieder auf der R-66 weiter bis nach Santa Rosa, einer Kleinstadt in der Pampas, aber mit einem tollen Automuseum, welches wir natürlich besuchen müssen. Kurz danach verlassen wir die neuere R-66 und fahren auf dem älteren Santa Fe Loop via Highway 84 Nord wieder durch einen traumhafte Landschaft nach Las Vegas/NM. Diese Stadt hat nichts mit der Casinostadt in Nevada zu tun. Sie war einmal eine Eisenbahnerstadt, heute ist eine Universität hier beheimatet. Der Chinese sperrt uns vor der Nase zu, nichts wird es mit dem Buffet von dem wir seit Stunden reden. Der benachbarte Burger King rettet uns vor dem Verhungern. Frisch gestärkt machen wir noch eine Stadtrundfahrt, schauen bei einem Schrotthändler mit alten Autos vorbei, und dann geht es auf dem Santa Fee Trail bis nach Santa Fee. Dort angekommen fahren wir auf der I-25 Süd einige Meilen, bis wir wieder auf die R-66 treffen. Die Besichtigung von Santa Fe ersparen wir uns, wir haben diese schon vor einigen Jahren vorgenmommen. Gegen Abend kommen wir dann in Alberquerque an. Bei der Stadteinfahrt queren wir noch den Rio Grande, der hier aber nicht einmal so breit wie die Salzach ist. Im Luxury Inn an der R-66 endet unsere Tagesetappe mit dem Santa Fe Loop.




Den Hausberg von Tucumcari lassen wir links liegen und beginnen mit der Stadttour.



Auch wenn noch soviele Tafeln die volle Aufmerksamkeit erfordern, die wichtigste Tafel ist die mit der 66 drauf.


In Tucumcari gibt es viele Wandmalereien, hier der James Dean mit seinem Porsche.

Überall natürlich der Bezug zur R-66 zu finden.

Ein kühles Bier gibt es hier leider schon lange nicht mehr....


Grandiose Felsformationen begleiten uns abwechselnd mit Prärielandschaft.


Und wieder mal ein Teilstück der R-66 ohne Fortsetzung, also umkehren und ein neues Stück suchen.


In Santa Rosa befindet sich ein tolles Automuseum, das wird natürlich sofort besichtigt.


Dieser tolle Roadster ist schon aus weiter Entfernung zu sehen.


Innen stehen wahre Schätze aus vergangenen Zeiten herum....


Auf dem Hwy-84 geht es am Santa Fe Loop nach Las Vegas/NM


Hier gibt es noch eine wunderschöne Dampflok zu sehen.


Sehenswert ist auch der Schrottplatz mit den rostigen Oldies, sie werden aber nicht zerstört, sondern dienen als Ersatzteilspender für die Restauratoren.


Weiter geht es am Santa Fe Trail in Richtung Santa Fe. Goldene Bäume säumen den Weg.


Die US-Präsidentenwahlen lassen grüssen. Der Wahlkampf nähert sich dem Ende, hier kann man anscheinend aber nur zwischen McCAIN und McCAIN wählen.


... nochmals zeigt sich die Natur in voller Pracht.


Am Abend überqueren wir den Rio Grande und haben unser Tagesziel in Albuquerque erreicht.

2008/10/27

2008.10.26: Tag 03 - Von Lubbock nach Amarillo und bis nach Tucumcari/New Mexico

Dieser Tag fuehrt uns auf der Intertate-25 nach Amarillo, auf dem Weg dahin finden wir natuerlich wieder einen Airport mit einer C-47 . Gegen Mittag erreichen wir Amarillo/TX wo wir gleich wie im letzten Jahr zum "The Biggest Texan Steak House" fahren um uns ein perfektes Sirleon zu goennen. Dannach geht es einige Meilen in Richtung osten, wo wir wieder auf die Historic Route 66 treffen, und auf den originalen Streckenteilen bis nach Tucumcari in New Mexico fahren. Die Strecke fuehrt durch endlose Weiten, canyonaehnlichen Taelern und immer gegen Westen.
In Adrian/TX erreichen wir den Mittelpunkt der Route 66 die von Chicago nach Los Angeles fuehrt. Kurz vor dem Sonnenuntergang fahren wir noch auf einem Uraltstueck aus den 20-iger Jahren auf Schotter und Sand durch die Praerie.



Eine C-47 (Militaerversion der DC-3) vor dem Silent Wing-Museum in Lubbock. Leider war das Museum geschlossen.


So macht es richtig Spaß, aber wir fahren lieber mit dem Auto!


Flach wie eine Bratpfanne und immer geradeaus!


AMARILLO ---- Nach einem Jahr freuen wir uns wieder auf ein SUPER-SIRLEON-STEAK!



Wir haben uns ein Steak in normaler Größe gegoennt, für das 2-Kilo-Steak habe ich mich nicht entscheiden koennen. Dies haette ich mit Beilagen in 60 Minuten essen muessen, dafür waere es dann auch gratis gewesen.



Ich bin jedoch wieder mit meinem "Westerngirl" gegen Westen aufgebrochen.



Auch an der beruehmten Cadillac-Ranch sind wir wieder vorbeigekommen.


Von diesem alten Dodge konnte ich das verrostete Licence-Plate (Nummerntafel) erwerben.


Endlose Praerie und neugiere Kuehe.


Hier haben wir den Mittelpunkt der Route 66 in Adrian/Tx. erreicht. Wir haben noch ein ordenliches Stueck vor uns.



Blauer Himmel, Praerie und jede Menge Hinweisschilder....


... und hier zeigt sich schon der Indian-Summer in den intensivsten Farben.



Go West auf der Interstate-40



Die Grenzstation der Interstate-40 zwischen New Mexico und Texas. Wir fahren daneben auf der Route 66.
Uraltteil der Route 66 in New Mexico.


Sonnenuntergang kurz vor Tucumcari unserem Tagesziel nach 300 Meilen oder 480 Kilometern.


2008/10/26

2008.10.25: Tag 02 - Von Dallas nach Lubbock

Dies ist der erste Reisetag, vorher muessen wir uns aber noch ein neues Objektiv besorgen, dies dauert ungefähr 2 Stunden, die haben keine so gut sortierten Fotogeschaefte wie bei uns. Aber endlich hat es dann doch geklappt, und der Fotografiererei steht nichts mehr im Wege.
Auf der Interstate-20 kommen wir gut voran, wechseln dann auf den Highway 84 und erreichen nach 370 Meilen oder etwa 600 Kilometer Lubook, und goennen uns ein nicht leicht zu findendes Best Western. Impossant wie immer die Weite in Texas, aber besonders aufgefallen sind uns die unzaehligen Windraeder zur Stromerzeugung. Wir haben auf einer Strecke von etwa 100 Kilometer mindestens 1000 oder mehr davon gesehen.



Kurz vor dem Tagesende goenten wir uns noch ein Eis beim McDonalds in Post/Texas.




Wunschkennzeichen gibt es auch in Texas.



Alt, aber noch gut beieinander!



Ein kleiner schmucker Westernort heißt uns Willkommen.




Ein Sattlergeschäft modernster Art.


t Texas hat nicht nur Oell, sondern auch jede Menge Baumwollfelder und unzaehlbare Windraeder!



Windraeder wohin man schaut!




Hier Monika mit unserem ´08 Chevrolet. Hintendran ein toller Truck!





2008/10/25

2008.10.24: Tag 01: Von Salzburg nach Dallas

Nach arg stressigen Tagen der Arbeit wird kurz nach Mitternacht am Abreisetag das Licht im Büro abgedreht und versucht noch ein paar Stunden Schlaf zu erhaschen, bevor um 4:30 der Wecker den überaus kurzen Schlaf beendet. Raus aus dem Bett, ein schnelles Frühstück, doch noch ein paar Dinge in die Koffer reinstopfen und schon steht der Sohnemann vor der Tür um uns um 6 Uhr nach München zum Flughafen zu fahren. Dies geschieht problemlos, und um 7.30 Uhr können wir schon mit dem Einchecken für den Flug DL131 beginnen. Damit ist der problemlose Teil des ersten Reisetages auch schon vorbei. Auf den Einreiseformularen für die USA ist naemlich ein Hotel für die erste Nacht einzutragen. Da wir aber nach der Ankunft erst ein solchen suchen wollen, einigen wir uns mit der Dame am Schalter auf die Adresse des Autoverleihes ALAMO und hoffen auf keine Schwierigkeiten am Immigrationsschalter in Atlanta. Bei der Kofferbeschrifterei faellt mir der Fotorucksack vom Kofferwagerl, und schon ist es passiert. Beim Oeffnen des Rucksackes bei der Roentgenkontrolle fallen mir schon die Glassplitter der UV-Filters des Objektives entgegen. Beim anschliessenden Weißwurst-Fruehstueck mit einem Paulaner (Weißbier) stellt sich dann auch das Nichtmehrfunktionieren des Objektives heraus (ist ja eh nur das Nikkor 18-200 FX, hahah). Also wird ab jetzt mal mit der kleinen Olympus fotografiert und das Problem nach Amerika verlagert. Nach einem aussichtsmaessig wunderbaren aber zeitweise etwas turbulenten Flug mit bis zu 180 Knoten Gegenwind erreichen wir mit 40 Minuten Verspaetung den Airport in Atlanta. Die Einreise schaffen wir dann aber doch, dafuer hat unser Weiterflug fast 3 Stunden Verspaetung, wegen schlechtem Wetter und tiefliegenden Wolken. Aber auch diese Wartezeit überbruecken wir mal mit einer Staerkung beim Chinesen und schon sitzen wir in der DELTA B-757 nach Dallas Fort Worth. Die Muedigkeit verkuerzt den Flug, und nach einem ordentlichen Nickerchen sind wir schon im Landeanflug auf Dallas. Aussteigen, Koffer holen und zum ALAMO um das Auto schaffen wir in 30 Minuten, echt sensationell. Mit unserem Chevrolet Malibu fahren wir noch ein paar Meilen und begeben uns in einem Motel 6 nach 26 Stunden Reise zur wohlverdienten Nachtruhe.



So die Buerolampe wird jetzt ausgeschalten.


So schaut die Monika durch das kaputte Objektiv aus!


Mit diesem Flieger geht es ueber den Atlantik.