2008/11/06

2008.11.06: Tag 14 - Von San Diego/CA nach Tucson in Arizona

Heute nehmen wir Abschied von der Kuestenstadt San Diego. Doch vorher besichtigen wir den Marinehafen der US Navy mit dem Flugzeugtraeger MSS MIDWAY, der 1945 in Dienst gestellt wurde und bis 1991 im Einsatz war. Mit einer Fahrt durch San Diego Down Town begeben wir uns auf die Interstate-8 und fahren an endlosen Vorstadtsiedlungen vorbei in die Berge oestlich von San Diego. Die I-8 windet sich bis in eine Hoehe von 1600 Metern ueber dem Meeresspiegel. Den Bergen folgen dann weite Wuestengebiete entlang der Grenze zu Mexiko. In Yuma machen wir beim groessten Burger King von Arizona Einkehr und setzen dann den Weg nach Tucson fort.
Bei Einbruch der Dunkelheit werden wir von der Highway-Control gestoppt, weil wir nur mit dem Abblendlicht unterwegs sind. Wir kommen aber mit einer Verwarnung des freundlichen Cops davon. Als er von unserer Tour erfaehrt, haette er sich am liebsten noch laenger mit uns r unterhalten. Dass der Wagen vor uns das Ruecklicht gar nicht an hatte, war egal, es gibt ja eh hinten am Auto noch rote Reflektoren. Andere Laender, andere Regeln. Aber als Auslaender sollte man sich doch daran halten. Bei uns daheim ist ja auch nicht viel anders.
So haben wir unsere Tagesetappe mit knapp 700 Kilometern gut hinter uns gebracht.




Hier wurde schon manches Girl gekuesst.


Der US-Flugzeugtraeger MSS Midway liegt hier als Museumsschiff vor Anker.

Dieser Helikoptertype ist uns von den Vietnam-Filmen und Apollo-Kapselnbergungen bekannt.



Eine schoene Phantom F-4 auf dem Oberdeck.



Noch eine Fahrt durch San Diego Down Town.


Alles sehr sauber und ordentlich, eine schoene Stadt.



Auf in die Berge oestlich von San Diego, urig und wildromantisch.



Und mitten in der Wueste sattes Gruen.



Entlang der Grenze zu Mexico die Befestigungsanlagen in den Sanddunes.
Ein kaum zu ueberwindendes Hinternis fuer die Mexikaner.


Typisch fuer Arizona sind die bis zu 15 Meter hohen Kakteen, sie werden bis 150 Jahre alt.



Nach dem Sonnenuntergang stoppte uns noch die Highway-Control.
Doch Ende gut, alles.



2008/11/05

2008.11.05: Tag 13 - San Diego: Autotausch und Sea World

Heute ist kein grosser Fahrtag angesagt. Der erste Weg fuehrt uns zum ALAMO (Autoverleiher) am San Diege Airport. Dort tauschen wir unseren Chevi gegen einen Dodge aus. Das Motoroil war fast aufgebraucht, und die Klimanlage gab nicht die besten Gerueche von sich. Er hat uns sicher 2.923 Meilen oder 4.670 Kilometer durch halb Amerika gefahren, inklusive den Dirty Roads der Route 66.
Um 10 Uhr sind wir bei der Sea World eingetroffen. Hier haben wir uns bis 5 Uhr nachmittags die diversen Shows mit Seehunden, Delphinen, Hunden, Katzen, Schweinen und Seeloewen angesehen. Zwischendurch sind wir bei der Show-Brauerei von Anheuser-Busch (Budweiser Bier) eingekehrt, essen Germany-Bratwurst mit Sauerkraut, Beef-Sandwich und bekommen eine gratis Bierverkostung . Frischgestaerkt sehen wir uns am Nachmittag die Orka-Show (Killerwale) an. Toll, wie sich diese Wale durch die Luft katapultieren und alle moeglichen Kunststuecke vollbringen. Wir waren echt froh einen Platz auf den oberern Raengen des Stadions gefunden zu haben, denn den Walen machte es sichtlich Freude den Zusehern in den ersten zehn Reihen eine Gratis-Riesen-Dusche zu verpassen. Nach dem Sea World fuhren wir noch an den Beach, verpassten jedoch wegen des starken Berufsverkehres den Sonnenuntergang am Meer. Ein paar kitschige Bilder gingen sich dennoch aus.
In dem gerade neueroeffneten Comfort Inn bekamen wir als Einstandspreis einen ordentlichen Preisnachlass. Selten haben wir so ein tolles und vor allem neues Zimmer bekommen. Gestern wohnten wir um den selben Preis auf der anderern Strassenseite um einigen Klassen schlechter. So ist das eben mit der Zimmersuche. Das Glueck ist ein Vogerl, mal fliegt es einem zu, dann hat man wieder Pech.


Eingang zum Sea World in San Diego, Hi-Tec mit Fingerprint.

Gleich zu Beginn gab es die Pinguin-Fuetterung. Der Kleine wartet brav auf seinen Fisch.


In der Antarktis-Abteilung ging es etwas kuehler zu, aber das Eis war nicht echt.



South-West sponsert die Wale - deshalb fliegt auch ein solcher herum.



Die Delphine zeigten eine tolle Show.
Die Zuseher auf den Plaetzen in den ersten Reihen hatten eine Gratisdusche inklusive.


Meterhohe Spruenge begeisterten die Zuseher.


Hoch auf dem Killerwal - echt super!


Zwischendurch eine Fahrt auf dem Sky Tower bis in 90 Meter Hoehe.
Grandiose Aussicht!



Ein Blick aus luftiger Hoehe auf den Yachthafen von San Diegeo.



Hier koennen Gaeste gegen Extra-Bezahlung ein Sondertraining mit den Delphinen machen.



Seehunde zeigten ihre Kunstuecke.



Die Seehunde und Seeloewen-Show begeisterten die Zuseher.



Einen Applaus fuer den Seeloewen - ein Fisch war ihm sicher.


Bei Budweiser gab es echte Pferde zusehen und diesen Bierwagen aus frueheren Zeiten.



Die Killerwahl-Show war der Hoehepunkt des Tages.



Salto rueckwaerts....


... und vom Meeresbewohner hochgehoben.



Die Trainerin mit ihrem Fischerl......


... und hier eine weiteres tolles Kunststueck der Beiden.


Noch eine Abschlussrunde mit viel Wasser fuer das Publikum.




So, haben wir das nicht gut gemacht?


Sonderzugabe mit dem Chef-Trainer - er wird hoch in die Luft befoerdert.


Dem Sonnenuntergang am Beach entgegen.



Die Sonne war schneller als wir.
2008.11.04: Tag 12 - Von West Convina zum Ende der Route 66

Nach einer erholsamen Nacht im Best Western und einem ausgiebigen Fruestueck fahren wir auch heute wieder einige Meilen auf der I-10 zurueck, um die R-66 ab Upland wieder bei Tageslicht zu befahren. Hier beginnt eine 4-stuendige Stop and Go - Tour (eher eine Tortour), allerdings durch schoene und gepflegte Staedte. Alles ist blitz blank sauber und die Strassen von Palmen gesaeumt. Bis Pasadena brauchen wir fuer 50 Kilometer gute 2 Stunden, eine Kreuzung mit Rotlicht folgt der anderen. Suedlich von Pasadena wir es dann echt komplizert die alte R-66 zu finden. Nach einigen Meilen Umweg kommen wir endlich nach Los Angeles. Hier ist die R-66 kaum mehr zu finden.
Die alten Dinge die uns über lange Zeit begleiteten und so typisch fuer die Strasse waren gibt es hier nicht. Wir fahren durch feine Wohngegenden um endlich am Santa Monica Boulevard wieder einige der gewohnten alten Signs (Hotelschilder, Restaurants) zu sichten. Einige hundert Meter vor dem Ziel staerken wir uns nochmals beim McDonalds. Jetzt sind wir uns sicher, den Endspurt auch koerperlich zu schaffen. Es ist schon ein eigenartiges, aber auch ein erfreuliches Gefuehl DAS ZIEL erreicht zu haben. Immerhin es von den ersten Gedanken vor 6 Jahren zur kompletten Befahrung der R-66 von Chicago bis Los Angeles drei Amerika-Urlaube gebraucht.
Wir stellen unser Auto am Parkplatz ab und spazieren eine gute Stunde am Santa Monica Bach am Santa Monica Pier auf und ab, kaufen noch ein END-ROUTE 66 Shirt und watscheln noch etwas im kuehlen Pacific herum. Noch dazu finde ich im Sand eine 10-Cent Muenze, buecke mich in gewohnter Manier darum ( Nach dem Spruch: Wer den Cent nicht ehrt, ist den Dollar nicht wert!)
In echter Goldgraebermanier wuehle ich noch etwas im Sand weiter und finde gleich noch einige Muenzen im Wert von fast einem Dollar. Ich komme mir fast wie der Dagobert Duck vor, wenn das kein gutes Zeichen ist.
Gegen Sonnenuntergang verlassen wir Santa Monica Beach und fahren auf der I-10, I-405 und I-5 in der Rush Hour noch bis nach San Diego in der suedwestlichsten Ecke von den USA.
Beim Einchecken im Motel erfahren wir bereits. Dass der Barak Obama bei der Praesidentenwahl in Fuehrung liegt.
Als wir im Zimmer das TV-Geraet einschalten kommt die Meldung ueber den neuen Praesidenten aus den Lautsprechern. Es ist schon ein eigenartiges Gefuehl bei so einem Ereignis in dem Land zu sein wo politische Geschichte geschrieben wird, die nicht nur fuer die USA seine Auswirkungen haben wird. Ich persoenlich stelle dieses Ereignis auf jeden Fall in eine Ebene mit dem Mauerfall in Berlin. Wir haben dann noch die Abschlussreden von McChain und Obama verfolgt. McChain hat sich dabei als sehr fairer Verlierer gezeigt, und dem Obama zu seinem seinem Erfolg gratuliert.
Wir werden auf jeden Fall in den naechsten 4 Jahren miterleben was das Wort CHANGE bedeutet.
Auch wir haben alle schon in unserem Leben genug CHANGES miterlebt, und viele davon waren positive CHANGES.
Also Amerika: THINK POSITIV!!!!



So beginnter der Tag - mit einem Blick auf die MILLER-Brauerei in Kalifornien.


Der Strauecher bluehen hier in der schoensten Pracht.








Am Santa Monica Blvd befahren wir die letzten Meter auf der Route-66



AUS MAUS mit der Route-66, da vorne ist das Ende, nach über 4.223 Kilometer ist geht es nicht mehr weigter, hinter den Palmen beginnt der Pazifik, aber genaugenommen war der Weg das Ziel.





Die R-66 fuehrte duch L.A. durch die feineren Stadtteile.








Zweimal Monika, einmal mit "C" und einmal mit "K" geschrieben. Die Freude ueber diese schoene Urlaubsreise ist ihr anzusehen.



Monika vor diesem prachtvollem Oldie, am liebsten haette sie ihn gleich mitgenommen.


Der Dodge aus den 50-iger Jahren ist in einem Top-Zustand.


Und hier mit seinem stolzen Besitzer.




Ein Blick auf den Santa Monica Beach in Los Angeles.



Am dem Santa Monica Pier treffen wir noch die beiden Präesidentschaftskanditaten, noch steht nicht fest wer gewinnt.


Mit dieser Riesenwalze wir das Relief des Stadtbildes von L.A. in den Sand gewalzt.




--- und Beispielgebend: NO SMOKING on the BEACH!!!!



Gleich hat er mich erwischt, der "Pazi"-fic. Zum Baden gehen ist er aber schon zu frisch.



Eine Hand vol Dollars, ein Blick auf den Boden lohnt sich immer.


Auch ich freue mich ueber das Erreichen des Zieles in L.A.



Am Weg nach San Diego passieren wir noch den LAX-Airport, ohne Flieger geht es einfach nicht.


AMERIKA hat GEWAEHLT - Der zukuenftige Praesident Barack OBAMA bei seiner Dankesrede im TV.






Tag 13